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Suchwort: Credibility Gap
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Credibility Gap
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Die Credibility Gap (dt. Glaubwürdigkeitslücke) entsteht überall dort, wo Vertrauen enttäuscht, Leitbilder missachtet und Glaubwürdigkeit konterkariert werden. Oder anders ausgedrückt: Wenn das Handeln und Verhalten von Personen, Unternehmen oder Organisationen nicht dem Image entspricht, das diese in der Öffentlichkeit haben. Prominente Beispiele finden sich immer wieder in der Politik, wo zumeist opportunistisches Handeln zum Problem mit der eigenen Glaubwürdigkeit führen. Diese Kluft kann im Einzelfall unüberwindbar werden, vor allem dann, wenn Politiker einer Lüge überführt werden: Barschels Ehrenwort oder Ulbrichts keine-Mauer-Versprechen. Dagegen hat etwa Clintons "I did not have an affair..." seine politische Glaubwürdigkeit kaum beeinflusst. In der praktischen PR-Arbeit insbesondere im Rahmen der Krisen-PR ist die Credibility Gap ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Spokesmen. Die Glaubwürdigkeit des Sprechers ist eine wichtige Determinante der Kommunikationswirkung. Denn je höher die Glaubwürdigkeit eines Sprechers ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Information vom Empfänger angenommen und die gewünschte Reaktion erzielt wird.
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