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ISBN
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Abk. für International Standard Booknumber. Die ISBN identifiziert jede Buchpublikation eindeutig, da sie ausstattungsbezogen und – bei veränderten Neuauflagen – auch auflagenbezogen vergeben wird. Die stets 10stellige ISBN gliedert sich in vier Bestandteile, die durch drei Bindestriche verbunden sein können, z.B. ISBN 3-527-30011-2.
Die erste Ziffer(nfolge) gibt die Gruppennummer wieder, die entweder für Sprachräume (z.B. 3 für deutschsprachige Publikationen) oder Länder (z.B. 87 für Dänemark) vergeben wird, die zweite den Verlag (z.B.527 für Wiley/VCH) und die dritte die Titelnummer, die verlagsintern vergeben wird. Die letzte (stets einstellige) Ziffer ist die Prüfziffer, die einen Wert zwischen 0 und 10 einnehmen kann, wobei die Ziffer 10 durch X (= röm. 10) ersetzt wird.
Ohne ISBN, ergänzt durch den EAN-Code, ist der Buchhandel heute kaum mehr vorstellbar. Bereits die CIP-Meldung bewirkt einen Eintrag in nationale Verzeichnisse und erleichtert die Erstbestellung von Sortimentern oder Bibliotheken. Im herstellenden Buchhandel begleitet sie die Produkte von der Herstellung über die Lagerhaltung bis hin zum Vertrieb, und im verbreitenden Buchhandel dient sie als Bestellnummer sowie als Identifikationsziffer für innerbetriebliche Warenwirtschaftssysteme.
Quelle: Verlagslexikon
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