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| Profi des Monats: 08.05.2007 |
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| Anne-Katrin Döbler |
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Jeden Monat stellen wir Ihnen Profis aus der Buchbranche vor. In diesem Monat lesen Sie das Portrait von Anne-Katrin Döbler ist Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Thieme-Verlagsgruppe in Stuttgart.
Welches Buch ist in der Presse besonders gut gelaufen?
Im Laufe der Jahre gab und gibt es natürlich immer wieder PR-Highlights in den verschiedenen Buchprogrammen der Thieme Verlagsgruppe. Eine Sternstunde war sicherlich die hohe Medien-Aufmerksamkeit, die wir mit dem Thieme Lernatlas „Prometheus“ erreichen konnten. Da hat einfach alles gestimmt: Das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt mit den richten Akteuren.
Wer ist Ihr/e Lieblingsautor/in?
So ganz kann ich mich da kaum auf einen festlegen: Es gibt immer wieder Autoren, die ich für mich neu entdecke, und die mich begeistern. Zu meinem Lieblingsautoren zählen beispielsweise Joseph Roth, aber auch Philip Roth und Saul Bellow.
Welches Buch haben Sie privat zuletzt gelesen?
Ich lese gerade zwei Bücher abwechselnd, was ganz gut funktioniert, da sie sehr verschieden sind: Das eine ist von Nicole Krauss „Kommt ein Mann ins Zimmer“, das andere von Ahron Appelfeld „Elternland“.
Wie sah Ihr Weg in die Verlags-PR aus?
Mein Weg in die PR war auf der einen Seite recht klassisch, auf der anderen auch wieder untypisch: Ich habe zunächst eine Verlagsausbildung gemacht, danach angefangen mich im PR-Bereich und Journalismus zu spezialisieren. Ungewöhnlich ist, dass dies alles bei einem Verlag stattgefunden hat: bei Thieme.
Seit wann sind Sie in der Branche?
Ich kann es selbst kaum glauben, aber wenn ich alles zusammenzähle, ist es bald mein halbes Leben…
Was gefällt Ihnen an der Branche besonders?
Ich bin ein „Kind“ der Branche und fühle mich ihr natürlich besonders verbunden. Ich muss, glaube ich, keinem erzählen, was es ist, das uns Verlagsmenschen prägt: Die Inhalte, die Menschen, die Vielfalt. Allerdings verstehe ich PR nicht so sehr branchenspezifisch und finde es durchaus auch angenehm, dass in der PR der Blick über den eigenen Branchen-Tellerrand, ganz besonders gut möglich und auch notwendig ist.
Welches war das ärgerlichste oder das schönste Erlebnis mit einer/einem Journalisten/in?
Es gibt überwiegend positive und angenehme Erlebnisse mit Journalisten - und immer mal wieder ganz herausragende Begegnungen. Ärgerlich kann es aber auch manchmal werden: Ich erinnere mich weniger an ein negatives Erlebnis, sondern rege mich mehr über etwas auf, das mehr und mehr Trend zu werden scheint: Nicht wirklich recherchieren zu wollen, sondern vor einer Recherche schon sicher zu wissen, was hinterher rauskommen muss.
Welche Eigenschaften zeichnen Ihrer Meinung nach eine/n gute/n Verlagspressesprecherin/Verlagssprecher aus?
Beharrlichkeit, Begeisterungsfähigkeit sowie Kommunikations- und Managementkompetenzen.
Sind Sie in einem Netzwerk organisiert?
Ja, schon: zum einen im Brachennetzwerk der Verlagspressesprecher, aber auch in den PR-Netzwerken, die es branchenübergreifend gibt.
Wie gehen Sie mit dem alltäglichen Streß um?
Stress? - Natürlich gibt es den. Aber ich empfinde keinen alltäglichen Stress - zumindest nicht im negativen Sinne. Jeden Tag gibt es spannende Fragen, interessante Gesprächen und neuen Themen - das ist für mich kein Stress. Das ist der Grund, warum ich mache, was ich mache.
www.thieme.de
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