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| Profi des Monats: 05.06.2007 |
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| Harald Kiesel |
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Jeden Monat stellen wir Ihnen Profis aus der Buchbranche vor. In diesem Monat lesen Sie das Portrait von Harald Kiesel, langjähriger Buchmarkt-Journalist und mittlerweile Pressesprecher und Programmleiter im SUBITO! Verlag im Baumhaus Verlag.
Verlag/Programm:
Der SUBITO! Verlag ist das Label für Humor-, Cartoon- und Geschenkbücher im Baumhaus Verlag. Warum? Weil Subito! Spaß macht und Lachen auch.
Programmhighlights der Saison:
Haimo Kinzlers „Sonntagsauch“-Bände und der abschließende dritte Band „Die Mondsteinsonate“ der Troll-Trilogie von Henning Boëtius.
Wer ist Ihr/e Lieblingsautor/in?
Gibt es nur den einen oder die eine? Ist das Leben dafür nicht zu lang? Aber doch Franz Fühmann, Robert Gernhardt, Martin Suter, Axel Hacke, Wolfgang Hilbig und Sylvie Germain, vielleicht Peter Plate und AnNa R., jedenfalls nicht Susanne Fröhlich.
Welches Buch haben Sie privat zuletzt gelesen?
Als Buchmensch und Papa liest man ja meist zwei, drei Bücher parallel, zur Zeit „1975. Im Jahr der Weiber“ von Kurt Appaz (zum Vergnügen), „So geht das nicht“ von Ralf Butschkow (vorm Einschlafen für die Tochter) und „Der Fönig“ von Walter Moers (wie immer immer wieder auf Partys).
Welches Buch hat Sie als Person besonders beeinflußt bzw. vorangebracht?
„Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend“ von Herrmann Hesse, weil ich sehr jung war; „Der fremde Freund“ von Christoph Hein, weil ich darüber meine erste Rezension schrieb; „Der Ekel“ von Jean-Paul Sartre, weil es so war; „Hamlet“ von William Shakespeare, weil es einfach ein Meisterwerk ist.
Wie sah Ihr Weg in die Verlags-PR aus?
Das sagt die Antwort auf die nächste Frage.
Seit wann sind Sie in der Branche?
Seit 1989, zunächst als freier Mitarbeiter des BÖRSENBLATTS für den Deutschen Buchhandel, dann als fester Redakteur in der Hauptredaktion in Frankfurt am Main.
Was gefällt Ihnen an der Branche besonders?
Viele, sehr viele Menschen, die verrückten Autoren und unglaublichen Illustratoren und so viele lesenswerte Bücher.
Ihr Lieblings- oder Lebensmotto?
Panta rhei - nur leider ist das Leben eben doch endlich.
Welches war das ärgerlichste oder das schönste Erlebnis mit einer/einem Journalisten/in?
Mal andersrum, ich war ja lange Journalist: Pressesprecher, die auf Messen nicht monoton im Halbstundenrhythmus ihre Verse runterratterten, und Verleger, mit denen man auch privat nicht nur guten Wein trinken sondern auch angeregt diskutieren konnte (und kann).
Ärgerlich sind arrogante, ignorante und uninteressierte Journalisten - und zwar immer.
Welche Eigenschaften zeichnen Ihrer Meinung nach eine gute Verlagspressesprecherin aus?
Kontaktfreudigkeit und Einfallsreichtum, Intelligenz und Humor, Sachlichkeit und Loyalität, Menschlichkeit und Hartnäckigkeit, Erfahrung und Elan, Wissen und Small Talk, Glaubwürdigkeit und Neugierde auf Menschen und Bücher sowieso und (wenn nötig) auch Distanz.
Sind Sie in einem Netzwerk organisiert?
Arbeit im Netzwerk - ja. Organisiert - nein.
Wie gehen Sie mit dem alltäglichen Streß um?
Wenn ich das wüsste…
Was Sie immer schon mal sagen wollten:
Kinder sind das eigentliche Glück dieser Welt. Wirklich. Naja, und die Liebe. Klar doch.
www.subito-verlag.de
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