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| Profi des Monats: 08.08.2007 |
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| Ingrid Schulze |
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Jeden Monat stellen wir Ihnen einen Profi aus der Buchbranche vor. In diesem Monat lesen Sie das Portrait von
Ingrid Schulze, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Dietrich Reimer Verlag, Gebr. Mann Verlag, Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft in Berlin.
Programmhighlight der Saison:
Reimer: Renate Kroll: „Blicke die ich sage. Frida Kahlo: Das Mal- und Tagebuch“ / Ingrid Loschek: „Wann ist Mode?“ / neue Reihe „Reimer Kulturwissenschaften“
Gebr. Mann/Dt. Verl. f. Kunstw.: Kreher/Vedder: „Vom Gendarmenmarkt zur Jägerstraße“ / Wolfger Pöhlmann: Ausstellungen von A-Z. / Jan Richter: Claus Berg. Retabelproduktion / Das Heilige Grab in Gernrode
Welche Aktion oder welches Buch ist in der Presse besonders gut gelaufen, obwohl Sie das nicht erwartet hätten.
Der Titel Kleiss/Soltani: Taubenhäuser in Deutschland und Europa stieß auf großes Interesse. Wir waren zwar von diesem Titel überzeugt und finden ihn sehr gelungen, sind aber doch eher davon ausgegangen, dass er nur einen kleinen Fachkreis anspricht.
Wer ist Ihr/e Lieblingsautor/in?
Es gibt für mich nicht DEN/DIE Lieblingsautor/in. Es kommt auch ganz auf das Gebiet an - ich lese ja z. B. nicht nur Krimis oder Romane oder Sachbücher. So gibt es in jeder Sparte gern gelesene Autoren.
Welches Buch haben Sie privat zuletzt gelesen?
Minette Walters: Des Teufels Werk und Herbert Rosendorfer: Die große Umwendung
Welches Buch hat Sie als Person besonders beeinflußt bzw. vorangebracht?
Im Laufe der Jahre habe ich viele Bücher verschiedenster Richtungen gelesen. Vieles war interessant, unterhaltsam, hilfreich. Aber eigentlich gibt es nur ein Buch, von dem ich behaupten würde, dass es beeinflussen, prägen und voranbringen kann - das ist die Bibel.
Wie sah Ihr Weg in die Verlags-PR aus?
Mein Weg in die Verlags-PR verlief auf Umwegen. Ich hatte meine erste Stelle im Übersetzungsreferat des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und wechselte dann innerhalb des Hauses zu einem der Geschäftsführer des zugehörigen Beuth-Verlags. Das waren die ersten Verlagskontakte. Nach der Elternzeit und einer Stippvisite in einen Produktionsbetrieb kehrte ich ins Verlagswesen zurück und zwar als Geschäftsleitungssekretärin beim Verlag Walter de Gruyter. Dort lernte ich auch die Marketingarbeit näher kennen. Als sich der Geschäftsführer, für den ich arbeitete, selbstständig machte und den Dietrich Reimer Verlag kaufte, konnte ich mitgehen und neben der Geschäftsleitungsassistenz die Pressearbeit übernehmen.
Seit wann sind Sie in der Branche?
Im Verlagswesen wie oben beschrieben schon längere Zeit, aktiv in der Pressearbeit seit Juni 2006 (so viel zum „Profi“…)
Was gefällt Ihnen an der Branche besonders?
Der Umgang mit Autoren und Rezensenten, das Organisieren von Präsentationen und anderen Werbeaktivitäten und natürlich auch die Fortbildung, der Austausch von Informationen und Erfahrungen, der damit einhergeht.
Ihr Lieblings- oder Lebensmotto?
- In der Ruhe liegt die Kraft.
- Man sieht nur mit dem Herzen gut.
- Geht nicht gibt's nicht
Welches war das ärgerlichste oder das schönste Erlebnis mit einer/einem Journalisten/in?
Ich freue mich über jeden freundlichen Kontakt - zum Glück gibt es davon recht viele. Ganz aktuell habe ich bei der Veranstaltung „Verleger in Berlin“ die sehr angenehme Gastfreundschaft von Wieland Giebel und Silvia Knüver, Berlin Story, genossen. Richtig böse Erlebnisse sind mir bisher erspart geblieben.
Welche Eigenschaften zeichnen Ihrer Meinung nach eine gute Verlagspressesprecherin aus?
Kontaktfreudigkeit, Freundlichkeit, Verbindlichkeit, gute Beobachtungsgabe, straffe Organisation, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen
Sind Sie in einem Netzwerk organisiert?
Noch nicht. AVP ist angedacht.
Wie gehen Sie mit dem alltäglichen Streß um?
Im Büro mit guter Organisation und einem Scherz auf den Lippen. Privat finde ich Ausgleich in der Familie, im Glauben und in der Musik.
Was Sie immer schon mal sagen wollten:
Allen Nörglern: Wir jammern auf hohem Niveau.
www.reimer-mann-verlag.de
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