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| News und Termine vom 17.05.2013 |
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| LD meldet: Kinderbuchkäufer achten auf Werbung und Buchhandel |
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Langendorfs Dienst meldet: Es zeigt sich, dass die Käufer von Kinder- und Jugendbüchern ein etwas anders Informationsverhalten an den Tag legen als andere Buch-Interessenten.
So fällt auf, dass Käufer von Kinderbüchern, also meist Eltern und Verwandte, besonders aufgeschlossen gegenüber klassischer Werbung sind. Werbeanzeigen in Zeitschriften (154) und der Tageszeitung (144) kommen auf die besten Affinitätswerte.
Bei den Zeitschriften dürfte hier in erster Linie an Eltern- und Familienratgeber zu denken sein. Das zeigt sich auch daran, dass die Bestsellerlisten in "Spiegel" und Focus" bei der Informationssuche zum Kinderbuch keine Rolle spielen, während die Hitlisten in anderen Zeitschriften, also besagten Zielgruppenblättern, mit 138 auf den drittbesten Affinitätswert kommen.
Und beim Kinderbuch treffen auch die Bemühungen des Buchhandels auf etwas mehr Gegenliebe als in anderen Buchgattungen. Beratung durch den Buchhändler (126) und dessen Schaufensterauslage (120) kommen auf gute Korrelationswerte, auch die Vorschauen der Verlage mit 112 Punkten. Auf Freunde und Bekannte (128) wird ebenfalls gern gehört.
Ein ähnliches Niveau erreichen noch ausführliche Buchbesprechungen im Feuilleton (126), während sonstige Buchtipps, auch die aus dem Internet, bei der Information über Kinderbücher keine große Rolle spielen.
Beim Jugendbuch gibt es in einzelnen Kategorien signifikante Abweichungen, wohl deshalb, weil hier der Anteil derer höher ist, die für den eigenen Bedarf kaufen. Die Werbung in einschlägigen Zeitschriften (212) spielt hier eine herausragende Rolle, überdurchschnittlich auch Verlagsvorschauen, Buchtipps in der Tageszeitung (beide 132) und sogar Buchtipps im Fernsehen (122).
Wie zu erwarten, lassen sich die Jugendlichen weniger als die Kinderbuchkäufer von dem Ratschlag des Buchhändlers inspirieren (105), dafür umso mehr von dessen Schaufenster (127), der Verlagsvorschau (132), und noch lieber richten sie sich nach den Tipps von ihren Kumpels (134).
Fazit: Käufer von Kinder- und Jugendbüchern ticken anders als andere Buchinteressenten. Die klassische Anzeigenwerbung und die Information in der Buchhandlung spielen bei der Kaufinformation die entscheidende Rolle.
Weitere Informationen auf:
www.langendorfs-dienst.de
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