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| News und Termine vom 11.03.2010 |
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| Hörbuchpreise verliehen |
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Schauspieler Peter Simonischek und Gerd Voss nahmen den Hörbuchpreis in der Kategorie "Beste Information“ entgegen.
Weniger als noch im letzten Jahr stehen auf der Verleihung im WDR Funkhaus Film- und Fernsehstars oder Hörversionen von erfolgreich verfilmten Stoffen im Vordergrund. Die Hörbuch- und Hörspielbranche hat ihre eigenen Stars und da gehört einer sicher zu: Andreas Fröhlich, den man trotz einiger Filmauftritte immer eher an der Stimme erkennen wird.
Die größte Fanbasis hat er sich jedoch als Sprecher von Bob Andrews von "Die drei ???“ ersprochen. Ausgezeichnet wurde Fröhlich als "Bester Interpret“ für sein "großartiges Gespür für Erzählton und Rhythmus einer Geschichte“. Völlig zu Recht, wie sich bereits in einem kurzen gelesenen Ausschnitt aus dem tragikomischen Beststeller des Norwegers herausstellt.
Erstmals hat sich in diesem Jahr auch das "Hörbuch des Jahres“ der hr2-Hörbuchbestenliste der Verleihung angeschlossen. Ausgezeichnet wurde ein spezifisch literarisches Projekt: "Lyrikstimmen – Die Bibliothek der Poeten“.
Stehen bei der knapp zweistündigen Veranstaltung Fernsehstars auf der Bühne, ist das eher ein Randerscheinung. Hannelore Hoger, die bei der "Chronik der Gefühle“ mitgelesen hat, geht vollkommen unter, auch der Auftritt von Matthias Brand, der als Sprecher des „Besten Krimis“, Ake Edwardsons "Der Himmel auf Erden“, ausgezeichnet wird, ist nur ein kurzes Intermezzo. Gefeiert werden eher schillernde Persönlichkeiten der Literatur – wie Thomas Bernhard und Siegfried Unseld, deren höflichen Austausch von gepflegten Bösartigkeiten im Briefwechsel die Schauspieler Voss und Simonischek köstlich vortragen.
Die Publikumspreise des deutschen Buchhandels HörKules und HörKulino gehen mit "Der Hobbit“ und "Biss zum Morgengrauen“ übrigens an Umsetzungen zweier unbestreitbarer Megaseller, die den Buchmarkt seit Jahren bestimmen. Gert Heidenreich als J.R.R. Tolkiens Stimme im deutschen Hörbuch und Ulrike Grote ("Biss“) durften hier als Sprecher den im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtigen Preis entgegennehmen.
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