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| News und Termine vom 11.01.2010 |
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| Das Ende des Feuilletons in der Schweiz |
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Es ist gar nicht so lange her, als in den Medien der Untergang des Feuilletons in den USA beschrieben wurde. Immer mehr Zeitungen verzichten ganz oder reduzieren ihre Buchbesprechungen drastisch. Ein Trend aus der Schweiz geht so gar soweit das Feuilleton durch die Rubriken "Lifestyle" und "People" zu ersetzten. Ist das nur eine notwendige Modernisierung oder gar der Abgesang an die Kultur?
Jürg Altwegg beschreibt in der FAZ vom 11. Januar die Entwicklung der Kulturberichterstattung in der Schweiz, die dort zum öffentlichen Thema geworden ist. Egon Amman erzählte auf einer Veranstaltung, dass er Buchhändlern und Feuilletonredakteuren immer öfter die Namen seiner Autorinnen und Autoren diktieren müsse und auch der Literaturwissenschaftler Peter von Matt hat sich in "Folio", der Monatsbeilage der NZZ, kritisch zur Entwicklung geäußert. Ihm sei aufgefallen, dass die Zeitungen immer dünner werden, dass bestimmte Teile verschwinden und dass zum Teil hervorragende Leute entlassen werden, die nicht zu ersetzten sein.
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