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| News und Termine vom 03.02.2010 |
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| Nachgefragt bei ... Frank Plümer, Pressesprecher von enorm |
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Von den Medien begeistert aufgenommen startet im März das neue Wirtschaftsmagazin enorm. Das Wirtschaftsmagazin für den Menschen. Sinkende Auflagenzahlen und Wirtschaftskrise ist keine gute Ausgangslage für ein neues Heft, würden Skeptiker als erstes denken. Doch die Macher von enorm sind optimistisch und verfolgen einen ganz neuen Ansatz. Sie haben sich das Thema Social Business auf die Fahnen geschrieben. Was das bedeutet und wie es umgesetzt wird, verrät Frank Plümer, Pressesprecher von enorm und Inhaber von plümer communications.
Wie ist die Idee zu enorm. Wirtschaft für den Menschen entstanden?
„Die Idee kam Chefredakteur Thomas Friemel auf dem Vision Summit 2008, dem jährlichen Treffen der ‚Branche‘ in Berlin. Ihn hat damals die Kraft der Idee, die dem Gedanken von Social Business innewohnt, begeistert und überzeugt. Da war der Schritt nicht weit zu einer Publikation. Zunächst ging es um ein Fachmagazin – dann aber wurde klar, dass diese neue Art des Wirtschaftens alle angeht, nicht nur eine Minderheit - enorm war geboren.“
Welche Zielgruppe möchten Sie mit enorm ansprechen?
„enorm wendet sich an Menschen, die Interesse an Wirtschaft und Politik haben, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen, die ein bloßes ‚Weiter so‘ nicht mittragen wollen. Es sind Menschen, die offen sind für neue Ideen und Veränderung, also gleichermaßen Manager wie Studenten, Verantwortliche in Stiftungen und NGOs.“
Auf der Homepage von enorm ist zu lesen, dass sie sich an die Grundsätze des Social Business halten. Was bedeutet das konkret?
„Das bedeutet, dass es enorm in erster Linie um die Sache geht, nicht um die Steigerung des monetären Profits. Das klare Ziel ist es, die dringenden gesellschaftlichen Probleme in die Köpfe der Menschen zu bringen und so zur Überwindung eben dieser Probleme beizutragen. Erwirtschaftet enorm eines schönen Tages Gewinne, so werden sie zu hundert Prozent in Wachstum und Optimierung der Marke reinvestiert. Gleichzeitig arbeitet das Magazin finanziell, ökonomisch und ökologisch nachhaltig. Der Verlag zahlt seinen Mitarbeitern weltweit faire, marktübliche Preise, was in der heutigen Medienlandschaft leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Und vor allem: Alle Beteiligten sind mit enorm viel Freude bei der Sache!“
Social Business? Wird diese Form des Business in Deutschland
praktiziert?
„Aber ja. Überall in Deutschland sind gerade in den vergangenen zwei, drei Jahren Unternehmen entstanden, die nach den Prinzipien von Social Business arbeiten. Ein Paradebeispiel ist sicher Dr. Andreas Heinecke, der Gründer und Inhaber von "Dialog im Dunkeln" in Hamburg. Aber es muss ja nicht gleich ein reines Social Business sein. Insgesamt boomt der Bereich derjenigen Unternehmen geradezu, die an der Überwindung gesellschaftlicher Mißstände arbeiten - und damit Geld verdienen. Das ist der Anfang einer neuen Wirtschaft.“
Man liest von sinkenden Auflagenzahlen und Rückgängen im Anzeigengeschäft. Ist das nicht eine schwierige Zeit, um ein solch anspruchsvolles und ambitioniertes Projekt zu starten?
„Im Gegenteil. Die Zeit ist genau richtig. Für das Thema von enorm gibt es eine hohe Sensibilisierung in der Gesellschaft. Nicht erst die Krise hat den Menschen gezeigt, dass sich etwas grundsätzlich ändern muss. Der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt der Wirtschaft rücken - so war ja auch der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft einmal formuliert worden. Die Unternehmen haben erkannt, dass soziale Verantwortung ein Wettbewerbsfaktor geworden ist, die Konsumenten entscheiden heute viel bewusster. Und die Verlagsbranche freut sich, dass es endlich mal wieder ein Magazin mit besten Aussichten für nachhaltigen Erfolg gibt.“
Sie selber haben fünf Jahre im Hause Gruner + Jahr die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Zeitschriften Stern, Geo und Art geleitet. Was ist das besondere in der Kommunikation einer Zeitschrift?
„Mich begeistert es, in ständigem Austausch mit Chefredakteuren und Autoren, die für ihre Beiträge und die journalistische Qualität ihres Blattes brennen, das öffentliche Bild einer publizistischen Marke mitzugestalten. Zumal es dank ständig wechselnder Inhalte und des redaktionellen Geschehens niemals langweilig wird. Und geht es darum, ein Magazin mit einer so hohen Glaubwürdigkeit und einem so wichtigen Anliegen wie enorm bei Gründung und Aufbau zu unterstützen, dann empfinde ich das als eine ganz besonders erfüllende Aufgabe.“
www.enorm-magazin.de
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